Pflanzenheilkunde

Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Pflanzenheilkunde um eine der ältesten Therapiemethoden der Menschheit. Dies gilt gleichermaßen für die chinesische wie auch die westliche Heilkräuteranwendung. Dementsprechend groß ist der Erfahrungsschatz auf den es sich zurückgreifen lässt. Angefangen von Wald- (z.B. Hopfen, Weißdorn) Wiesen (z.B. Schafgarbe und Hauhechel) und Unkrautpflanzen (z.B. Löwenzahn, Brennessel und Hirtentäschel) bis zu exotischen Pflanzen (z.B. Curcuma-Wurzel oder Süßholz) finden Verwendung.

Nach meiner eigenen Erfahrung lässt sich die Pflanzenheilkunde ausgesprochen gut mit der Akupunktur kombinieren, da in beiden Behandlungsmethoden unterschiedliche Ebenen im Patienten angesprochen werden.

Die Heilpflanzen sprechen die substanzielle, stoffliche Ebene an und ergänzen hier wichtige, bei Krankheiten fehlende Baustoffe des menschlichen Stoffwechsels. Organgewebe wird aufgebaut, die Organe regenerieren sich, Entgiftung wird eingeleitet, die Flüssigkeiten des Körpers (z.B. Blut, Lymphe, Galle) werden aufgebaut, reguliert und wieder in Fluss gebracht.

Durch die Akupunktur wird die energetische Ebene angesprochen. Energieblockaden werden eventuell sofort während der Behandlung beseitigt so das es wieder zu einer gesunden Energiezirkulation kommt.

Dementsprechend ist die Pflanzenheilkunde in ihrer Wirkung etwas langsamer einzustufen als die Akupunktur. Oft  dauert es ca. 2 Wochen bis eine Wirkung eintritt. 

Mit der Akupunktur kann man bei bestimmten Krankheiten auch „Sekundenphänomene“ hervorrufen, d.h. die Beschwerden sind sofort oder am nächsten Tag nach der Akupunktur erheblich besser oder sogar ganz verschwunden.

Auch an diesem Punkt wird die Stärke der Kombination beider Therapiemethoden offensichtlich. In meiner Praxis mache ich immer wieder sehr gute Erfahrungen damit. 

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